Ausbreitung stoppen, Accounts und Systeme kontrolliert isolieren.
Bei einem Vorfall zählt die Reihenfolge.
Erst verstehen, was betroffen ist. Dann gezielt eindämmen, Beweise sichern und sauber wiederherstellen. Diese Seite zeigt, welche Fragen und Zuständigkeiten Sie dafür im Vorfeld klären sollten.

Emergency Incident Intake
Ein akuter Ausfall, Ransomware-Verdacht, kompromittierter Zugang oder eine kritische Standortstörung erfordert zunächst eine klare Einordnung der betroffenen Systeme und Auswirkungen.
Logs, Zeitachsen und relevante Artefakte erhalten.
Wiederherstellung priorisieren und saubere Recovery-Punkte verwenden.
Management, IT und betroffene Stakeholder mit einem Lagebild versorgen.
Die Website begründet keine garantierte Reaktionszeit. Maßgeblich ist Ihr vereinbarter Support- oder Incident-Vertrag, einschließlich einer gegebenenfalls gebuchten 24/7-Abdeckung. Bei neuen Anfragen wird zuerst die Dringlichkeit eingeordnet.
Der beste Incident ist der, auf den ihr vorbereitet seid.
- Kontakt- und Eskalationsmatrix aktuell halten
- Restore-Prozesse regelmäßig testen
- Admin-Zugriffe und Break-Glass-Konten dokumentieren
- Kommunikationswege außerhalb kompromittierter Systeme vorsehen
Im Vorfall zählt die Reihenfolge.
Erstkontakt, Bewertung und erste Maßnahmen benötigen eine klare Zuständigkeit. Erreichbarkeit und Leistungsumfang richten sich nach der tatsächlich vereinbarten Betreuung.
Ein Rechner zeigt verdächtiges Verhalten.
Mehrere Dateien lassen sich plötzlich nicht mehr öffnen. Betroffene Nutzer melden die Beobachtung über den vereinbarten Weg und dokumentieren Zeitpunkt und sichtbare Meldung. Die technische Bewertung klärt, welche Systeme betroffen sind und ob eine Isolation nötig ist. Unkoordinierte Lösch- oder Wiederherstellungsversuche können die Untersuchung erschweren.
Danach werden Eindämmung, Sicherung relevanter Informationen und Wiederanlauf abgestimmt. Fachliche oder rechtliche Meldepflichten werden von den dafür verantwortlichen Personen geprüft.
Erste Informationen strukturiert aufnehmen
Betroffene Systeme, beobachtetes Verhalten, Beginn und bisherige Maßnahmen bilden eine bessere Grundlage als die bloße Aussage „Es geht nichts mehr“.
Wiederanlauf kontrollieren
Ein wieder gestartetes System ist nicht automatisch bereinigt. Ursache, verbleibende Zugänge und fachlicher Test müssen im vereinbarten Umfang betrachtet werden.
